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3.

Relocation-Coaching mit kognitiver Verhaltenstherapie

Ein Umzug ist eine Herausforderung, die die Außen- und Innenwelt aller Familienmitglieder erschüttern kann. Wie bei jeder Veränderung hängt die Fähigkeit jedes Familienmitglieds, damit umzugehen, von der Lebenserfahrung jedes Einzelnen, seinen inneren Ressourcen und der Unterstützung der anderen Familienmitglieder ab.


Im Umzugsprozess kann es zu Aufregung, Akzeptanzproblemen, Unterdrückung, Wut, Trauer, Traurigkeit und emotionaler Überschwemmung kommen. Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Wesen gehen einher mit dem Verlust der Identität, dem Verlust der physischen Nähe zu Familien und Freunden, dem Verlust vertrauter Unterstützungsnetzwerke und des Arbeitsplatzes.
Ein Umzug bringt auch innerhalb des Hauses eine Umwälzung und große Veränderung in den Aufgabendefinitionen mit sich.


Mütter und Väter beim Umzug beeinflussen die Art und Weise, wie der Prozess erlebt wird, und bilden eine weitere Ebene der Bewältigung für sich und ihre Kinder. Schwierigkeiten, sich an die neue Situation anzupassen, kann zu Angstzuständen und Depressionen führen, die sich in der Vermeidung alltäglicher Aktivitäten äußern.

Sprach- und Kommunikationsprobleme können bei Jugend und Erwachsenen soziale Ängste hervorrufen, die sich in der Vermeidung sozialer Zusammenkünfte, der ausbleibenden Kommunikation in WhatsApp-Gruppen oder der Suche ach Freunden sowie jeder Art von Anschluss äußern. .
Zudem kann es  aus Angst vor Sprachfehlern und aus dem Gedanken "was die Leute wohl über mich denken werden" zum Auslassen von Behördengängen kommen, zu Problemen mit dem Telefonieren, E-Mails schreiben, Dienstleister kontaktieren und mehr.
Soziale Angst kann als Folge von Einsamkeit, mangelnder Zugehörigkeit und Unfähigkeit, sich an den neuen Ort zu gewöhnen, zu Depressionen führen. Zudem kann all das auch auf das Eheleben übergreifen. 

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