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Soziale Angst

Aktualisiert: 14. Juni

Soziale Angst ist ein Phänomen, das in unterschiedlichen Formen und Ausmaßen auftreten kann. Der sozialen Angst liegt die Angst vor Situationen zugrunde, die dazu führen können, dass wir uns schämen und uns vor Ablehnung oder einem negativen Urteil anderer uns gegenüber fürchten. Normalerweise ist die soziale Angst gegenüber fremder Menschen extremer, sie kann aber auch bei Treffen mit uns bekannten Menschen und in Situationen auftreten, die uns vertraut sind, zum Beispiel in der Schule, bei der Arbeit oder im Familienkreis. Menschen, die unter sozialer Angst leiden neigen oft dazu, soziale Situationen zu meiden, zu Hause zu bleiben und die Interaktion mit anderen Menschen auf das nötige Minimum zu reduzieren. Der Zusammenhang mit Angst wird den Menschen um sie herum nicht immer klar sein, da Menschen oft dazu neigen, andere Gründe für diese Vermeidung anzunehmen.

Soziale Angst hat viele Gesichter. Neue Leute kennenlernen, vor Publikum auftreten, gesellschaftliche Ereignisse, allgemeiner Stress oder konkreter Stress durch Dinge wie Essen mit anderen Menschen, ein Telefongespräch führen, bei dem man gehört werden kann, oder das Zurückweisen eines hartnäckigen Verkäufers. Wenn Sie am Rande einer Angstattacke stehen, aus Furcht, beurteilt, nicht geschätzt und herabgesetzt zu werden, leiden Sie möglicherweise unter sozialer Angst. Die empfohlene Behandlung, die sich wissenschaftlich als die wirksamste erwiesen hat, ist eine gezielte Behandlung mit einem kognitiv-verhaltensbezogenen Ansatz. Bei der Behandlung werden die Faktoren, die soziale Angst auslösen, schrittweise und kontrolliert in einer Vielzahl von Situationen und Aktivitäten aktiviert, die bisher vermieden oder von anderen Menschen abhängig gemacht wurden. Die Behandlung erfordert ihre Bereitschaft, auch zwischen den Sitzungen. Die Verbesserung Ihrer Lebensqualität ist allerding enrom und bedeutsam.

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